InnoServPro

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Fördermaßnahme:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Bekanntmachung „Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung“ im Forschungsprogramm „Innovationen für die Arbeit von morgen – Forschung für Produktion und Dienstleistung der Zukunft“

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Projektlaufzeit:

01.10.2015 – 01.04.2019 (3 Jahre)

Motivation:

Im Kontext von Industrie 4.0 soll durch den Einsatz von innovativen intelligenten Serviceprodukten (Smart Services) und einer vollständigen digitalen Vernetzung von Kunden und Partnern des erweiterten Wertschöpfungsnetzwerks inklusive Datenmanagement, verfügbarkeitsorientierte Geschäftsmodelle (vGM) realisiert werden, um den individuellen Kundennutzen zu fokussieren.

Ziel:

Ziel des Verbundprojekts ist somit die „Realisierung individualisierter vGM für Investitionsgüter durch Entwicklung innovativer Serviceprodukte für das gesamte erweiterte Wertschöpfungsnetzwerk (eWN)“

Projektvorgehen und Ziele

In InnoServPro werden im Sinne der Zielerreichung intelligente Komponenten entwickelt, die in der Lage sind, ihre Zustandsdaten in Echtzeit cloudbasiert an den Hersteller zu senden. Dort werden die Daten mittels zu entwickelnden Big-Data-Analysemethoden aufbereitet und dem Hersteller bereitgestellt. Basierend auf den Komponenten und deren Zustandsdaten werden verfügbarkeitsorientierte Geschäftsmodelle entwickelt, um den Kunden Full-Service-Konzepte anbieten zu können.

Projektverlauf:

Im ersten Arbeitspaket (AP1) werden mit Hilfe drei verschiedener Use Cases die Anforderungen an innovative Serviceprodukte in individualisierten vGM identifiziert und analysiert. In AP2 werden dann individualisierte vGM konzipiert. Dabei werden die Architektur der Wertschöpfung, der zu generierende Nutzen und das Ertragsmodell entworfen. Weiterhin werden innovative Serviceprodukte identifiziert, mit deren Entwicklung die Erreichung des Kundennutzens einhergeht. In AP3 werden Lösungen für intelligente, kommunikationsfähige Komponenten entwickelt, um die innovativen Serviceprodukte zu realisieren. Die Komponenten sollen sich selbst überwachen können, zur Eigenbeschreibung fähig sein, über eine integrierte Signalverarbeitung verfügen und in bestehende Systeme integrierbar sein. Das Ziel des AP4 ist der Aufbau einer auf Cloud-Technologie basierenden, flexiblen und sicheren Kommunikationsplattform zum Management sämtlicher servicerelevanter Informationen. In AP 5 wird, basierend auf AP2, ein Konzept erarbeitet, dessen Bestandteile sich aus Methoden und Logiken zur Mustererkennung und Auswertung sämtlicher servicerelevanter Informationen mittels Data Mining und Business Analytics zusammensetzen. In AP 6 wird eine durchgängige Datenbasis für eine vollständige Vernetzung servicerelevanter Informationen zur Realisierung von vGM in eWN geschaffen. Die Anzeige und Nutzung der servicerelevanten Daten wird durch eine hardwareunabhängige Visualisierung in AP7 realisiert. In AP8 erfolgt die prototypische Umsetzung der innovativen Serviceprodukte. Die Validierung und Optimierung der Funktionsweise der umgesetzten Serviceprodukte erfolgt in AP9.